Endspurt in der ersten Saisonhälfte

Bei den Radsportlern läuft die Saison auf Hochtouren. Viele Renneinsätze in verschiedenen Regionen Deutschlands, ja sogar Europas, warten auf die Sportler.

Ein besonderes Highlight bestritten unsere beiden U15-Renner am vergangenen Wochenende im schönen Allgäu. Dort nahmen Linus Sturm und Lasse Delius an einer 3-tägigen Veranstaltung mit drei verschiedenen Radrennen teil, die dann als Allgäu-Tour mit einer Gesamtwertung versehen wurden. Hier galt es zunächst am Freitag Abend ein Bergrennen zu bestreiten, also alle gemeinsam eine relativ kurze Strecke einen Anstieg hinauf. Hierbei brachten sich unsere beiden durch ihre vorderen Platzierungen in eine sehr gute Ausgangslage und am Samstag kam dann der große Auftritt von Lasse. Er ließ bei dem hügeligen Rundstreckenrennen alle hinter sich und holte sich als Ausreißer den Sieg des Tages. Damit schlüpfte er auch in das Trikot des Führenden – wie bei der großen Tour de France ganz in gelb gehalten.

Linus holte sich das Trikot des Besten des jüngeren Jahrgangs und so standen sie nebeneinander in erster Reihe bei der Aufstellung zur alles entscheidenden Schlussetappe – einem Kriterium. Hier flitzte Linus um alle Kurven und musste sich nur knapp einem Konkurrenten geschlagen geben. Lasse sicherte sich ein paar Punkte, verteidigte sein gelbes Trikot und fuhr so zu seinem größten Erfolg in seiner noch jungen Karriere. Am Ende standen beide Rennfahrer gemeinsam auf dem Podium und schauen sehr hoffnungsvoll auf die kommende Deutsche Meisterschaft.

Während dessen ist unsere Juniorin Messane Bräutigam auf weite Fahrt gegangen. Die Flandern-Rundfahrt gibt es seit wenigen Jahren auch für den Nachwuchs und seit der Saison 2024 wird dieses mythische Rennen auch über einen Kopfsteinpflaster geprägten Parcours durchgeführt. Von den fast 80 km waren 17 km Pflaster und hier galt es, den Lenker richtig fest zu halten und natürlich durfte auch kein Defekt passieren. Messane hatte das Glück, als Gastfahrerin in einem Belgischen Team dabei sein zu können. Dort wurde alles professionell organisiert, das Rad noch einmal überprüft und auch an der Strecke standen immer wieder Betreuer, um Flaschen etc. anzureichen. Das war auch bitter nötig, denn pünktlich zum Start öffnete sich die Wolkendecke und es wurde richtig sonnig und damit warm. Messane schaffte es über die kurzen, steilen Anstiege immer wieder, sich an der Spitzengruppe festzubeißen und auch über die Pflasterabschnitte hielt sie sich immer ganz vorn. Im Sprint der Besten schaffte sie es auf den 8. Platz und sprach danach vom härtesten Rennen ihrer Karriere. Dennoch blieb dieser Tag als ein Höhepunkt im Gedächtnis, vor allem da die Veranstaltung wie ein Rennen für die Großen organisiert wurde. Der gesamte Marktplatz in Oudenaarde war voller Menschen, es gab die Teampräsentation und Siegerehrung auf einer großen Bühne und das Rennen wurde live übertragen. Das hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Messane startet als nächstes bei der DM im Zeitfahren im sächsischen Aue und versucht hier ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.

Im Mai starten die Radsportler erst richtig durch

Zweigeteilt gingen die Rennfahrer das zweite Maiwochenende an. Die “Daheimgebliebenen” trafen sich am Samstag zur Landesmeisterschaft im Zeitfahren und alle drei, Messane Bräutigam, Felix Kloss und Felix Becker, standen ganz oben auf dem Podest. Sonntag ging es im badischen Keltern weiter und auch hier waren die rot-weißen Trikots ganz vorne. Während Felix Kloss auf den 3. Rang kam fuhr Messane als Juniorin im Rennen der Frauen in der vierköpfigen Spitzengruppe. Dort war auch noch eine weitere Juniorin vertreten und die beiden machten dann auch den Gesamtsieg unter sich aus. Für Messane sprang dabei der 2. Platz heraus.

Die anderen Sportler gingen auf weite Reise, denn im thüringischen Gotha fand die TMP-Tour statt. Diese Rundfahrt ist fester Bestandteil vieler Nationalmannschaften und auch von Vereinsmannschaften aus Belgien, Frankreich, Polen usw. Somit sind die Teilnehmerzahlen auch in allen drei Rennklassen jenseits dessen, was man bei den “normalen” Rennen so gewohnt ist. Die Rundfahrt besteht aus insgesamt vier Teiletappen. Bereits Freitag Abend ging es auf einem Kriteriumskurs rund und die ersten Top10-Platzierungen konnten eingeholt werden.

Samstag Morgen mussten alle früh aufstehen und sich auf das Einzelzeitfahren vorbereiten. Bei dieser Rundfahrt wird das Gesamtergebnis wie bei der Tour de France errechnet, also durch Addition der gefahrenen Zeiten. Daher ist der Kampf gegen die Uhr enorm wichtig. So richtig kamen die Rheinzaberner Sportler hier jedoch noch nicht in Fahrt und mussten sich bei dieser ersten Etappe mit Platzierungen in der zweiten Reihe begnügen. Das rüttelte dann aber so richtig wach und dementsprechend hochmotiviert fanden sich alle Rennfahrer am Nachmittag wieder an der Startlinie ein. Richtig gut drauf war Hannah Franziska Brand, die sich im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft im Zielsprint der U17 nur ihrer Teamkollegin geschlagen geben musste und somit einen tollen Erfolg einfahren konnte. Lasse Delius hielt sich in der U15 immer gut vorn und wurde 7., Linus Sturm von einer Erkältung in der Woche geschwächt 16. Unsere beiden Starter in der U17, Julius Thomas und Pavlo Otmorskyi, kämpften sich im Riesenfeld immer wieder nach vorn, für eine Top10-Platzierung reichte es allerdings noch nicht.

Den Abschluss bildete die große Etappe am Sonntag mit einer rasenden Abfahrt und einem kräftezehrenden Anstieg hinauf zur Höhe auf der dann nach kurzer Strecke das Ziel folgte. Bei der U15 schaffte es Lasse wieder in die Spitzengruppe und sprintete dann auf den 5. Rang, der zum 10. Platz im Gesamtklassement führte. Linus Sturm wurde kurze Zeit später 14. und in der Gesamtwertung 15. Dabei war er der zweitbeste Fahrer des jüngeren Jahrgangs, was für die nächste Saison einiges verspricht. Bei der U17 lagen Licht und Schatten direkt nebeneinander: Während Pavlo endlich richtig zeigen konnte, was in ihm steckt, und auf Rang 9 einkam, musste Julius mit einem Defekt am Rad ausscheiden und war so auch nicht im Gesamtklassement platziert. Den erfolgreichen Abschluss lieferte Hannah Franziska, die zwar knapp die Top10 verpasste, aber zusammen mit der Deutschen Auswahl die Mannschaftswertung gewann. Damit ging ein aufregendes und auch anstrengendes Wochenende in Thüringen zu Ende und die nächsten Höhepunkte stehen schon vor der Tür. Während Messane Bräutigam am kommenden Wochenende zur U19-Austragung der berühmten Flandern Rundfahrt über Kopfsteinpflaster aufbricht, bereiten sich die anderen Rennfahrer auf das Bundesliga- bzw. Sichtungsrennen in Karbach vor.

Landesmeisterschaften in rot-weiß

Das erste Mai-Wochenende ist traditionell den regionalen Meisterschaften gewidmet und so ging es auch in der Saison 2024 um den Titel der Rheinlnad-Pfalz-Meister und -Meisterinnen. Da sich in ganz Rheinland-Pfalz aber kein Ausrichter mehr findet, der eine solche Organisation inklusive des langen Rundkurses stemmen kann, wurden die Titelkämpfe mit den Verbänden aus Baden und Württemberg zusammengelegt. Das bedeutete für unsere Sportler eine weite Anreise an den Bodensee. Dort erwartete sie eine sehr gute Organisation, aber auch eine schwere Strecke und – leider – auch kein gutes Wetter. Während manche Rennen bei stetigem Regen stattfinden mussten, hatten andere Altersklassen mehr Glück und fuhren bei Sonnenschein.

Der RSV Rheinzabern zeigte sich zum wiederholten Mal gut in Form und holte sich die Titel in der U17 durch Julius Thomas und in der U15 durch Lasse Delius. Dazu kamen noch jeweils eine Bronzemedaille durch Pavlo Otmorskyi und Linus Sturm, also unser Trikot jeweils doppelt auf dem Podium vertreten. Auf einem rund 8 Kilometer langem Rundkurs mit vielen Höhenmetern und einem heftigen Anstieg entwickelte sich in beiden Altersklassen ein Ausscheidungsfahren – Runde für Runde fielen Fahrer zurück – aber unsere Sportler hielten sich stets an der Spitze und holten sich ihren verdienten Lohn für das harte Training.

Bereits am Maifeiertag gab es weiteren Grund zum Jubeln. In Offenbach bei dem traditionellen Rennauftakt in der Südpfalz siegte Felix Kloss im Rennen der Junioren, Etienne Hüttl wurde dort 9. Pavlo Otmorskyi gewann bei der U17 und Lasse Delius holte sich den 2. Platz.

Aber auch unsere jungen Damen waren sehr aktiv, mussten dafür aber weitere Strecken zu den Rennen fahren. Hannah Franziska Brand zeigte sich beim Klassiker Eschborn-Frankfurt ganz vorn und kletterte auf die höchste Stufe des Podiums. Messane Bräutigam verschlug es zu Rennen nach Belgien, wo sie ein Rennen gewinnen konnte und beim zweiten gegen 95 (!) Frauen auf dem 5. Platz einkam. Ein solch großes Feld im Frauenbereich findet man sonst noch nicht einmal bei den Deutschen Meisterschaften. Am letzten Apriltag folgte Messane dann einer Einladung zum Bahnwettbewerb „Spurt in den Mai“, der zum 43. Mal in Büttgen stattfand. Hier wurde in Mannschaften zu 2 Fahrerinnen nach dem 6-Tage-Rennen-Reglement gefahren, so dass die eingeholten Punkte beider Sportlerinnen zum Gesamtklassement zählten. Das war für alle Beteiligten inkl. der Kommissäre nicht immer leicht zu durchblicken, sodass doch das ein oder andere Fragezeichen übrig blieb. Im abschließendem Madison-Wettbewerb waren Messane und ihre Partnerin aber hellwach und lieferten sich ein spannendes Duell mit den amtierenden Deutschen Meisterinnen der Frauen in dieser Disziplin. Die Zuschauer kamen so unverhofft zu einem interessanten und abwechslungsreichem Rennen und mit der Schlusswertung holten sich die beiden Juniorinnen den Sieg im Madison – da schaute der ein oder andere doch etwas ungläubig. Für den Gesamtsieg reichte es nicht ganz, aber auch der 2. Platz bei dieser großen Veranstaltung war eine tolle Leistung und Erfahrung für die beiden jungen Sportlerinnen.

Lange Reisen zu großen Erfolgen

Weite Wege mussten die Radsportler am vergangenen Wochenende zurücklegen. Messane Bräutigam verschlug es eine Woche nach dem sensationellem Sieg beim Bundesligarennen in Steinfurt gemeinsamen mit der Nationalmannschaft an die Atlantikküste in die niederländische Region Zeeland. Dort gab es neben dem strengem Wind alle 30 Minuten eine heftige Wetteränderung, von schönstem Sonnenschein bis Hagel war alles dabei. Gleich drei Rennen standen für das Wochenende auf dem Programm und am Start waren alle großen Namen in ihrer Kategorie. Neben den Nationalmannschaften sah man auch diverse Vereinsteams, die teilweise als Nachwuchsentwicklung der großen Profiteam fungieren – allesamt sehr professionell und mittendrin unsere Sportlerin, die sich beim Zeitfahren zum Auftakt nicht so zufrieden mit ihrem 9. Platz zeigte. Allerdings glichen die Wetterverhältnisse auch eher einem Lotteriespiel und so ging es eben noch mit etwas mehr Motivation in die nächsten beiden Tage.

Beide Etappen waren geprägt durch hohes Tempo auf schmalen Straßen mit vielen Richtungswechseln und einem nervösen Feld. Messane behauptete sich die ganze Zeit über vorne im Bereich der Spitze und umging so die Stürze, von denen auch ihre Mannschaftskolleginnen betroffen waren. Beim Massensprint nach über 70 Kilometern mischte sie dann aber kräftig mit und jagte zum 5. Platz. Das war erst einmal ein richtig gutes Ergebnis und die Abstände nach vorne waren so gering, dass für die letzte Etappe noch mehr drin war.

Am letzten Tag dann die gleiche Situation: Die besten Fahrerinnen waren vorn und auf den schmalen Straßen mit ständig wechselnden Windverhältnissen (wir hätten es Sturm genannt!) fielen immer mehr Fahrerinnen hinten aus dem Feld. Messane blieb stoisch bei den Favoritinnen und als es auf die Zielgerade ging, war sie hellwach. Am Ende fehlten nur wenige Millimeter zum Podest und direkt nach dem Rennen war ihr die Enttäuschung auch anzumerken. Erst nach und nach kam dann die Freude über das sehr gute Ergebnis, denn auch im Gesamtklassement verbesserte sie sich noch auf den 8. Platz und so gut stand die deutsche Nationalmannschaft bei diesem Rennen noch nie da.

An diese Erfolge anknüpfen will auch Hannah Franziska Brand. Sie muss dafür die nationale Sichtungsserie bestreiten und war dafür ein ganzes Wochenende in Frankfurt / Oder. Dort galt es mehrere Bahnwettbewerbe zu bestreiten, die am Ende zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst werden. Besonders beim Madison hat sie ihre Stärken gezeigt, obwohl sie mit ihrer Partnerin aus einem anderen Landesverband kaum zusammen trainieren konnte. Hier konnte sie sich den zweiten Platz sichern und zusammen mit dem 7. Platz beim ersten Sichtungsrennen schiebt sie sich ebenfalls in die Spitzengruppe ihrer Altersklasse.

Aber auch hier in der Region waren unsere Trikots gut sichtbar vertreten. Beim Kriterium in Kirrlach strahlte Linus Sturm zum ersten Mal in dieser Saison vom obersten Podestplatz. Wir gratulieren unseren Fahrerinnen und Fahrern ganz herzlich und freuen uns auf weitere tolle Erfolge. Zu sehen sind die schnellen Radsportler auch in Rheinzabern, denn am 09. Juni steigt das große Radsportfest rund um den Marktplatz. Es sind alle herzlich eingeladen, bei einem Kaffee oder auch einem herzhaften Essen mit den Sportlern mitzufiebern. In diesem Jahr stehen die jüngsten Fahrer im Mittelpunkt und es wird auch ein Rennen für Einsteiger geben, bei dem es alle Kinder einfach einmal probieren können. Auch das Fahren auf einem Rennrad wird möglich sein, vielleicht schlummert ja das ein oder andere Talent in Rheinzabern. Wie weit es gehen kann, das zeigen unsere „Großen“ bereits auf nationaler und internationaler Ebene.

Sieg beim Bundesligarennen

Kaum ist die neue Saison richtig am Laufen gibt es auch schon den ersten großen Erfolg bei den Radsportlern. Beim Rennen der Bundesliga für die Frauen und die Juniorinnen, deren Rennen gemeinsam ausgetragen werden, hat sich unsere Messane ganz nach vorne gekämpft und sorgte für viele strahlende Gesichter. Auch die Verantwortlichen des BDR, die den Ablauf mit organisierten, freuten sich mit der jungen Sportlerin, die die gestandene Konkurrenz während des Rennens schon unter Druck setzte. Ihr Angriff in der Mitte der 85 Kilometer sorgte dafür, dass sie eine Runde allein vor dem Feld fuhr. Da aber keine Konkurrentin mitfahren wollte (oder konnte) und der Weg zum Ziel noch weit war, ließ sie es etwas lockerer angehen und reihte sich im Feld wieder ein.

In der letzten Runde allerdings war sie wieder hellwach und drängelte sich ganz vorne in die Reihe der Frauen. Nach der Zielkurve kam dann ein Antritt, dem keine Konkurrentin etwas entgegen zu setzen hatte und so gewann Messane ihr erstes Bundesligarennen. Somit führt sie auch die Gesamtwertung bei den Frauen und auch bei den Juniorinnen und auch die Teamwertung gewann die Equipe aus Rheinland-Pfalz.

Bei den Junioren waren auch zwei Rheinzaberner Sportler am Start. Felix Kloss schaffte nur knapp den Sprung in die Spitzengruppe nicht, gewann aber den Sprint des Feldes und wurde sehr guter 4. Etienne Hüttle rollte nach anstrengenden 85 Kilometern mit dem Feld ins Ziel.

Gleichzeitig waren unsere beiden U15-Fahrer im Allgäu unterwegs. Auf einer sehr bergigen Runde mit einem steilen Schlussanstieg hinauf zum Ziel hatte Lasse Delius am Ende die besten Beine und stand zum ersten Mal ganz oben auf dem Podium – in seinem erst dritten Radrennen überhaupt. Linus Sturm kämpfte sich im ungewohnten Terrain am Ende auf den 7. Platz.

Auftakt in die Radsportsaison geglückt

Was für ein herrliches Wochenende liegt hinter uns – bestes Wetter in der Südpfalz und dazu ein Rennen der Radbundesliga am Deutschen Weintor. Da staunte der ein oder andere Nachwuchsfahrer nicht schlecht, welcher große Aufwand für ein Rennen der höchsten nationalen Kategorie getrieben werden muss. Allein 20 Motorräder der Polizei waren im Einsatz, um die Strecke vorausfahrend zu sichern.

Mittendrin im Feld der 200 (!) Rennfahrer auch Fabian Wünstel, der leider auf Grund eines Sturzes nach rund der Hälfte des Rennens vom Rad steigen musste. Auf einer der Passagen über schmale Wirtschaftswege hatte einer der Konkurrenten sein Rad nicht im Griff und riss Fabian mit vom Rad. Damit war auch der Einsatz tags darauf beim Klassiker Parix-Roubaix perdu. Zum Glück waren die Verletzungen nur oberflächllich und Fabian kann sich bereits auf die nächsten Einsätze vorbereiten.

Erfolgreicher waren unsere Fahrer*innen in der U17 – beide Rennen konnten durch den RSV gewonnen werden: Hannah Franziska Brand und Neuzugang Julius Thomas kletterten ganz nach oben auf das Podium. Die Junioren U19 fuhren auch in Schweigen gemeinsam mit den Herren (nicht Bundesliga) und hier dominierten die „jungen Wilden“. Sie stellten das gesamte Podium. Mittendrin der Zweite – Felix Kloss vom RSV Rheinzabern. Felix kommt immer besser in Schwung und wird im Laufe der Saison auch Einsätze in der Nationalmannschschaft erhalten. Und auch bei der U15 gab es positive Nachrichten. Hier fuhren Lasse Delius und Linus Sturm in die Top 8.

Unsere älteste Nachwuchsfahrerin Messane Bräutigam ist derweil mehr auf der Straße unterwegs als im Sattel. Mitte März ging es bereits los mit einem Rennen des Nationencups in Italien. Viele Höhenmeter galt es zu bezwingen und am Ende bescherte ihr 7. Platz das beste Ergebnis der deutschen Nationalmannschaft bei diesem Rennen bei allen Austragungen. Mit viel Selbstbewusstsein ging es danach zu einem Lehrgang nach Frankfurt/Oder und von dort aus per Flieger direkt in die Schweiz zu einem internationalen Rennen auf der Bahn. Hier trat sie im Madison zusammen mit ihrer Partnerin aus NRW in der Frauenkonkurrenz an und fast hätte es wieder zum Sieg gereicht, aber auch der zweite Platz sorgte für gehörig Aufsehen. Ein weiterer Schritt in Richtung Weltmeisterschaft ist für die beiden jungen Damen damit geschafft.

Für alle Rennfahrer des Vereins geht es jetzt richtig los. Fast jedes Wochenende können sie ihre Form zeigen und im Hintergrund hat die Organisation für das Straßenrennen am 09. Juni 2024 rund um den Marktplatz begonnen.

Was für ein Crosswochenende!

Insgesamt 60 Stunden hat es gedauert, knapp 30 ehrenamtliche Helfer, 223 Starter, Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, jede Menge Kuchen und Glühwein … das sind nur ein paar wenige Zahlen – sie beschreiben aber sehr gut die Dimension einer solchen Veranstaltung.

Auf Grund der vorhergesagten tiefen Temperaturen wurde ein Großteil der Strecke schon am Freitag abgesteckt. Samstag Morgen ging es dafür wesentlich schneller und 12 Uhr war alles für die Sportler vorbereitet, die bereits die Startnummernausgabe bevölkerten. Auch der letzte Handgriff war längst gemacht, als sich die ersten Rennfahrer an der Startlinie einfanden und schon gingen die Hobbyfahrer Ü40 auf die Strecke. Während dort Markus Nietmann im Trikot des Ausrichters ganz vorne weg eilte und den Seriensieger der letzten Jahre in Schach hielt, stürzten sich die Gravel-Fahrer in ihr Rennen über 90 Minuten auf der 10 Kilometer langen Runde. Hier bestimmte Matthias Schnapka aus dem Saarland das Geschehen und holte sich am Ende verdient den Sieg. Vom RSV Rheinzabern hielt Elias Lanfermann lange mit, musste sich in der letzten Runde aber dann doch der Erfahrung seines Konkurrenten geschlagen geben.

Die Anstrengungen waren allen Teilnehmenden ins Gesicht geschrieben. Knapp positive Temperaturen, viel Matsch auf der Strecke und dazu der pfiffige Wind forderten alles von den Teilnehmenden ab. Die Reaktionen waren dennoch (oder gerade deswegen) überragend. Spaß hat es allen gemacht und durchgehend wurde eine Wiederholung gefordert. So klang der Nachmittag gemütlich aus, bevor die ersten Handgriffe für den Sonntag angegangen wurden und nach kurzer Nacht trafen sich die Helfer am Sonntagmorgen.

Über Nacht waren die Temperaturen weiter gesunken und der erste Blick aus dem Fenster sah keinerlei Wolken am Himmel. Das sollte sich den ganzen Tag nicht ändern und so sorgte Petrus für herrlichsten Sonnenschein und damit eine gefühlte Temperatur, die weit über der tatsächlichen lag. Den ein oder anderen Teilnehmer (hier explizit nur Männer gemeint!) hatte das Wetter dann doch abgeschreckt, so dass die Rekordmeldezahl von 200 dann leider nicht eingehalten wurde. Zahlreich gekommen waren aber die ganz Jungen, und so war vor allem um die Mittagszeit herum richtig was los auf dem Wiesenweg.

Vom Veranstalter zeigte Julius Thomas bei der U17 und Linus Sturm bei der U15 ihr Können. Beide hatten leider das Pech an den Reifen. Julius musste nach einem Schaden am Rad sogar das Rennen aufgeben. Pünktlich zum Nachtisch nach dem Mittagessen starteten die weiblichen Klassen in ihr Rennen und mit dabei Messane Bräutigam im Trikot der Deutschen Meisterin, die als U19-Juniorin bei den Frauen mitstartete und sich dort auch lange an der Spitzengruppe festbeißen konnte. In der letzten Runde musste sie den Anstrengungen der letzten Wochen Lehrgang der Nationalmannschaft auf der Bahn) Tribut zollen und hatte am Ende einen kleinen Rückstand auf die besten Frau – die Konkurrenz der U19 gewann sie souverän.

Im letzten Rennen des Tages konnte man schon wieder ein Trikot des Veranstalters sehen. Elias Lanfermann hatte sich gut vom Gravel am Vortag erholt und kämpfte ab der ersten Runde um das Podium. In Runde 4 dann aber das Malheur: Sein Hinterrad verlor leicht an Luft. Wieder am Materialdepot angekommen wechselte er auf das (noch nicht geputzte) Rad von Messane und während er mit dem ungewohnten Sportgerät seine nächste Runde drehte, wurde sein eigenes Rad repariert und wenige Minuten später konnte er zurück wechseln. Für seine Anstrengungen wurde er am Ende mit der Holzmedaille für den 4. Platz belohnt. Gleichzeitg mit dem Eliterennen gingen die Junioren auf die Strecke und mit dabei Felix Kloss. Er musste sich nur dem Deutschen Meister der U17 aus der letzten Saison geschlagen geben und holte noch eine Podestplatzierung für unseren Verein.

Direkt nach Zieleinfahrt des letzten Fahrers griffen die ersten Hände zu den Absperrgittern und die Streckenmarkierungen wurden Stück für Stück eingeholt. Alle Aufbauten mussten bis zur Dunkelheit entfernt werden und auch das schafften die vielen fleißigen Helfer, sodass sogar noch Zeit für einen letzten Glühwein blieb. Damit ging der 9. Rheinzaberner Cyclocross nach einem aufregenden Wochenende zu Ende. Unser Dank gilt den vielen Unterstützern, Sponsoren, Helfern und nicht zuletzt den Sportlerinnen und Sportlern für ihr Kommen.

„Großer Preis der Gemeinde“ großer Erfolg

Ein wunderbares Wochenende liegt hinter den Radsportlern, denn der 8. Rheinzaberner Cyclocross, ausgetragen als Großer Preis der Gemeinde, hat mal wieder für ordentlich Furore gesorgt. Viele fleißige Hände waren ab Samstag Morgen am Werk und ab 13 Uhr gingen die ersten Kinder über die Rennstrecke. Die jungen Wilden waren kaum zu bremsen und wollten gar nicht an Aufhören denken. Alle gingen mit einem kleinen Geschenk, einem Elwetritsch, nach Hause und werden hoffentlich bald wiederkommen. Im Anschluss fegten die Fahrer ohne Lizenz über die Rennstrecke, die im Gegensatz zu den vergangenen Austragungen noch die ein oder andere Schikane beinhaltete. Einige der Rennfahrer und Rennfahrerinnen hatten viele Kilometer im Auto zurückgelegt, aber alle waren sich über die herausfordernde und dennoch schöne Strecke einig. Im Anschluss ging es noch zum Anneresl und auch diese “Verlängerung” des Renntags kam bei den Besuchern gut an.

Nach einer kurzen Nacht starteten die ältesten Rennfahrer in den Sonntag. Sie kämpften sich vor allem durch den dichten Nebel, der sich glücklicherweise gegen Mittag auflöste. In Höhe der Ziellinie brannte ein kleines Feuer, sodass sich die Besucher beim Kaffee immer wieder aufwärmen konnten. Gegen Mittag war das gar nicht notwendig, denn da war richtig Stimmung an der Rennstrecke. Über 30 Kinder bis zu 12 Jahren fegten zunächst im Crosslauf und anschließend im Crossrennen über die Felder. Hier war auch das Trikot des RSV ganz vorne zu sehen, denn Linus Sturm zeigte allen Konkurrenten die Rückseite unseres Trikots. Er gewann sowohl den Crosslauf als auch das Radrennen und ließ sich verdient als Sieger feiern. Aber auch alle anderen Kinder zeigten tolle Leistungen und auch bei den Jüngsten stand der RSV mit auf dem Podium, denn Maditha Bräutigam belgte den 2. Platz.

Linus in RheinzabernWährend also alle Kinder, Eltern und Großeltern noch beim Glühwein die Ergebnisse auswerteten, gingen die älteren Jahrgänge an den Start. Hier waren alle auf den Start der aktuellen Deutschen Meisterin der Jugend, Messane Bräutigam, gespannt, die mittlerweile zu den Juniorinnen aufgestiegen ihre Siegesserie in Rheinzabern fortsetzen wollte. Leider musste sie aber als Mitglied der Nationalmannschaft an einem Lehrgang in Frankfurt/Oder teilnehmen und fuhr dort ein Omnium auf der Bahn. Bei allen fünf Disziplinen belegte sie eines Podestplatz und im Madison holte sie sich mit ihrer neuen Partnerin den ersten Platz. Das bedeutete für sie einen hervorragenden Auftakt in die Saison 2023 auf dem Weg zur Europa- und Weltmeisterschaft.

Ihre Cyclocross-Konkurrentinnen drehten derweil ihre Runden und den Renntag vollendeten die Fahrer der Eliteklasse. Während bei den Frauen eine Fahrerin aus Pirmasens den Titel der Rheinland-Pfalz-Meisterin holte, blieb der Sieg bei den Männern in der Südpfalz. Fabian Genuit aus Roschbach hat als gelernter Kriteriumsfahrer und -sieger mittlerweile seinen Spaß am Querfeldein gefunden und räumte jetzt auch in Rheinzabern groß ab. Direkt im Anschluss an die Zieldurchfahrt sah man dann wieder die vielen Helfer, die begannen, die Rennstrecke und alles Drumherum wieder abzubauen. Nach kurzer Zeit war alles wieder aufgeräumt und man konnte sich den letzten Glühwein des Tages gönnen. Damit ging ein tolles Wochenende für den Radsportverein zu Ende und wir freuen uns bereits auf den Herbst 2023 und die 9. Auflage rund um das Römerbad.

Tour de France-Gefühl in Thüringen

Auf richtig große Tour gingen unsere beiden U17-Fahrer Messane Bräutigam und Felix Kloss am vergangenen Wochenende. Für die berühmt (und auch berüchtigte) TMP-Tour im schönen Thüringen waren beide nominiert: Messane für die Nationalmannschaft des Bundes Deutscher Radfahrer und Felix in den Farben des Landesverbands Rheinland-Pfalz. Dementsprechend nervös waren beide auch vor dem Start. Inmitten von rund 300 Startern in den drei Rennklassen war es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Dennoch konnten sich beide hervorragend präsentieren.

Messane beim Warmfahren

Los ging es Freitag Abend mit einem kurzen Auftakt und so richtig heiß wurde es am Samstag mit einem morgendlichen Zeitfahren und am Nachmittag stand noch ein Straßenrennen an. Messane schaffte es gegen die internationale Konkurrenz auf den 12. Platz im Zeitfahren und konnte den Platz am Nachmittag
auch verteidigen. Das war gar nicht einfach, denn in den 5 Runden musste jeweils ein heftiger Berg von 2,5km Länge bewältigt werden. Um so etwas in der Südpfalz zu finden, muss man schon lange suchen. Felix kam noch besser ins Rollen und wurde im Zeitfahren 3. – weniger als 2 Sekunden hinter dem Sieger. Am Nachmittag gelang es ihm (noch) nicht, sich verbessern, aber er blieb in Tuchfühlung nach ganz vorne. Die Abschlussetappe hielt noch einmal jede Menge Höhenmeter bereit und Messane stellte sich in den Dienst ihrer Mannschaft, sodass sie nach rund der Hälfte das Rennen entkräftet beendete. Belohnt wurde sie mit dem Sieg ihrer Manschaftskollegin, die sowohl die Etappe als auch die Gesamtwertung gewinnen konnte. Felix allerdings hatte super gefrühstückt und fühlte sich bärenstark. In der Mitte der Etappe griff er an und löste sich vom Feld. Nur der Überflieger aus Belgien konnte ihn noch einholen, aber Felix wurde Tageszweiter und damit auch Zweiter in der Gesamtwertung. Ein riesiges Ergebnis für den jungen Mann, der zwar in der Nähe von Stuttgart wohnt, aber sich dem RSV Rheinzabern angeschlossen hat – eine Entscheidung, die beide Seiten glücklich macht.

Siegerehrung TMP-Tour

Natürlich waren auch unsere anderen Rennfahrer in der Zwischenzeit nicht untätig. Fabian Wünstel fuhr in Frankreich eine Doppelveranstaltung mit einem morgendlichen Zeitfahren und einem Rennen über 100km (!) am Nachmittag. Dort sind die Regeln so, dass die Juniorenfahrer bei den Erwachsenen mitfahren und er holte sich neben dem 5. Platz im Straßenrennen den 10. Platz in der Gesamtwertung. Damit war er auch jeweils der beste Juniorenfahrer. Linus Sturm fährt weiterhin von Sieg zu Sieg, so auch beim traditionellen Rennen in Wyhl. Die guten Ergebnisse der Rennfahrer rundeten Etienne Hüttl und Hannah-Franziska Brand mit ihren 2. Plätzen und Felix Becker mit seinem 3. Platz ab und so liegt ein aufregendes und erfolgreiches Wochenende hinter dem Radsportverein. Am kommenden Wochenende geht es in das unterfränkische Karbach zum Bundessichtungsrennen.

7. Rheinzaberner Cyclocross

Rund 36 Stunden Spannung und schwitzende Sportler liegen hinter dem Radsportverein. Der mittlerweile 7. Rheinzaberner Cyclocross, der „Große Preis der Gemeinde“ warf große Schatten auf die Querfeldeinszene und alle Beteiligten kamen voll auf ihre Kosten. Eine große Werbung für den Sport, auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Unter freiem Himmelund mit ausreichendem Abstand absolvierten die zahlreichen Helfer,Sportler und Besucher die beiden Tage, wobei sich alle an die vomVerein verordnete Maskenpflicht hielten, denn auch das gehört in diesen Zeiten dazu.

Los ging es am Samstagmorgen mit dem Aufbau der Strecke und den Sicherheitsvorkehrungen rund um den Wiesenweg. Gegen Mittag trafen die ersten Sportler ein und die Zeit verflog bis zum ersten Start. Der war den allerjüngsten vorbehalten und so flitzten die Minis auf ihren kleinen Rädern über eine stark verkürzte Strecke. Am Ende freuten sich alle jungen Rennfahrerinnen über ein kleines Geschenk und kommen hoffentlich in den nächsten Jahren wieder. Anschließend waren die Hobby-Fahrer am Start, also jene ohne Radsportlizenz. Hier stand bei den meisten der Spaß im Fokus, denn man kann nur selten auf abgesperrter Strecke so richtig ans Limit gehen. Besonders die Treppe am Hochufer machte allen zu schaffen und auch die folgende Abfahrt war nicht zu unterschätzen. So mancher Neuling musste einsehen, dass Cyclocross eine herausfordernde Sportart ist, die in der Rennzeit von 40 Minuten für die Hobbyfahrer dennoch alles abverlangt. Nichtsdestotrotz sah man im Ziel nur strahlende Gesichter, auch wenn der ein oder andere zwischendurch mal im Matsch gelandet war.

Diese Rennen liefen unter dem Motto “Comeback der Gesellschaft”, einem Projekt des Sportbund Pfalz.

Nach kurzer Nacht ging es für den RSV am Sonntagmorgen weiter. Das Wetter war ebenfalls gut organisiert, es war zwar kalt, aber trocken, sodass glücklicherweise nur wenig Nacharbeiten an der Strecke notwendig waren. Exakt 10 Uhr startete der Renntag mit den Männern mit über 50 Jahren. Danach waren die Nachwuchsklassen an der Reihe und hier hatte auch der Ausrichter heiße Eisen im Feuer. Bei der U17 gewann Felix Kloss, ein junger Mann, der im Oktober seinen Wohnsitz in die Pfalz verlegt und sich dem RSV angeschlossen hat. Gleich bei seinem ersten Auftritt für seinen neuen Verein holte er sich den Sieg – so kann es weitergehen. Anschließend kamen dann die ganz jungen Rennfahrer, die Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, an die Reihe. Sie mussten zunächst eine kleine Runde als Läufer bewältigen. Anschließend dann das eigentlich Crossrennen und hier düsten unsere beiden Wilden, Linus Sturm und Nepomuk Bräutigam, gemeinsam über die Piste. Am Ende hatte Nepomuk die Nase vorn und holte sich den 3. Gesamtplatz, Linus wurde 4. Über die Mittagszeit konnte sich erst einmal gestärkt werden. Eine warme Gulaschsuppe half hervorragend gegen Hunger und die doch kühlen Temperaturen. Und dann war auch schon Zeit für die Elite-Klassen. Zunächst die Frauen, bei denen auch unsere Deutsche Meisterin Messane Bräutigam, an den Start ging. Ihre Altersklasse der U17 wird zusammen mit den erwachsenen Frauen gestartet und so konnte sich Messane mit der 3. Frau der Deutschen Meisterschaften duellieren. Die beiden jungen Sportlerinnen drehten mit großem Vorsprung gemeinsam ihre Runden, wobei Lisa Heckmann die größeren Reserven hatte. Sie gewann bei den Frauen vor Messane, die vom heimischen Publikum begeistert empfangen wurde.

Den Abschluss bildete das Rennen der Herren und auch hier gab es einen Zweikampf um den Sieg. Für die Zuschauer war es leicht zu erkennen, denn ganz vorne leuchtete ein orangenes und ein gelbes Trikot durch die Herbstlandschaft. Am Ende setzte sich Lars Hemmerling im orangenen Trikot durch und nahm den Siegerpokal mit nach Hause ins Saarland.

Direkt nach seiner Siegerehrung waren die vielen fleißigen Hände schon am Werk. Die Strecke wurde in kürzester Zeit komplett abgebaut und auch alles neben der Strecke war bis zum Einbruch der Dunkelheit aufgeräumt. Der Radsportverein konnte auch an diesem (langen) Wochenende auf einen gewachsenen Stamm von Freiwilligen zurückgreifen und kann so ein überwältigend positives Fazit ziehen. Ein superschönes Wochenende mit großem Sport liegt hinter uns und es bleiben viele schöne Momente und strahlende Gesichter im Gedächtnis. Die Radsportler möchten sich ganz herzlich bei den vielen Unterstützern in der Gemeinde, bei der Orts- und Verbandsgemeinde, den Sponsoren sowie den vielen Freiwilligen bedanken.