Wintertraining – es läuft rund !

Jeden Sonntag sieht man sie, die große Gruppe der RSV-Trikots, die sich ab 10 Uhr in Gang setzt, um die Grundlagen für die neue Saison zu legen. Unter der Leitung von U15-Trainer Stefan Wünstel gingen auch am vergangenen Sonntag 10 Rennfahrer auch die 60-Kilometer-Runde Richtung Weinstraße. Auch der Vorstand des Vereins, Nils Bräutigam, ließ es sich an dem sonnigen Vormittag nicht nehmen, die Gruppe zu begleiten. „Es macht großen Spaß zu sehen, wie sich die Jugendlichen weiter entwickeln“ so sein Fazit, womit er aber nicht die ansprechende Geschwindigkeit meinte, sondern vor allem das Verhalten auf der Straße als Gruppe in Zweierreihe. Da braucht man schon ein gesundes Selbstbewusstsein, wenn die Autos mit wenig Abstand überholen. Aber mit der nötigen Ruhe in der Mannschaft gelingt auch das. Um die Gruppe abzusichern begleitet der Sportliche Leiter Karl Wünstel die Fahrer als „Schlussfahrzeug“. Auf Grund der Unterschiede in Alter und Leistungsfähigkeit müssen sich alle Beteiligten natürlich anpassen, die Schnelleren fahren dafür länger ganz vorn, also „im Wind“, die Jüngeren achten vermehrt darauf, das Fahren in der Gruppe zu lernen. Nach etwa 45 Minuten werden dann die Gruppen geteilt, sodass die Älteren Fahrer auf ihre Kosten kommen und auch mal an ihr Limit gehen. Anschließend trifft man sich wieder und fährt gemeinsam nach Rheinzabern zurück.

Wintertraining 2018

Start zum Winterstraining bei strahlender Sonne und mit strahlenden Gesichtern

Währenddessen sind die Querfeldeinfahrer noch einmal beim Rennen in Mannheim im Einsatz gewesen. Julien Meyers holte sich sein gefühlt hundertste Holzmedaille ab, konnte dem 4. Platz aber dennoch ein gutes Fazit abringen, kämpfte er doch bis zur Zielgeraden um einen Podestplatz und musste sich nur knapp geschlagen geben. Lucas Barclay kam auch den 6. Platz, Bruder Kai auf den 5. und Benjamin auf den 6. Darren Barclay zeigte seinen Söhnen wie es geht und holte sich den 7. Rang bei den Senioren.

Rollentraining 2018

Winter-Rollentraining ermöglicht durch die Hilfe von Christian Trauth (RV Hatzenbühl)

Die Verantwortlichen des RSV sind mit der momentanten Situation sehr zufrieden. Die Crosser beenden gerade ihre Saison. Die älteren Straßenfahrer trainieren fleißig in der Halle, auf der Rolle und sonntags auf der Straße. Die Jüngeren und die Einsteiger werden dann ab Mitte Februar in das Straßentraining einsteigen. Der Verein war bei den letzten Deutschen Meisterschaften vertreten und sogar beim „Ball des Sports“ in Landau. Die mittlerweile seit 5 Jahren andauernde intensive Nachwuchsarbeit macht sich mehr als bezahlt, die Sportler bilden eine tolle Gemeinschaft, die gern noch weitere Kinder und Jugendliche aufnimmt.

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Radsportler auf großer Bühne – Deutsche Meisterschaft im Cyclocross

So eine Chance bietet sich unseren Rennfahrern nur selten: Eine Deutsche Meisterschaft weniger als 100 km von Rheinzabern entfernt und – wie beim Cyclocross bzw Querfeldein so üblich – als eine Art Volksfest organisiert mit mehr als 3000 (!) Zuschauern. Mit dabei Profis, die man sonst nur im Fernsehen sieht und die sich bereits am Tag vor ihrem Rennen ganz selbstverständlich mit allen anderen auf Streckenschau begeben. Mittendrin auch drei Rennfahrer des RSV, denn da die Deutschen Meisterschaften erst ab der Altersklasse U15 an ausgetragen werden, muss sich der Großteil des RSV-Kaders noch etwas gedulden.

Zuerst ging Lucas Barclay auf die Reise – 20 Minuten galt es für den jungen Mann zu absolvieren, genauso wie anschließend für Valerie König. Sie erreichten mit den Plätzen 35 und 11 respektable Ergebnisse in der U15 männlich bzw. weiblich. Eine Altersklasse höher stand Julien Meyers am Start, sogar ein kleiner Fanclub sorgte für Stimmung und Julien wollte seine gute Form von den letzten Rennen in 2017 zeigen. Das klappte nicht so ganz und entsprechend enttäuscht war er am Ende über seinen 26. Platz

Julien an einem der steilen Anstiege, die nur zu Fuß mit dem Rad auf der Schulter zu bezwingen waren.

Julien an einem der steilen Anstiege, die nur Julien zu Fuß mit dem Rad auf der Schulter zu bezwingen waren.

Welche Dynamik ein Querfeldeinrennen besitzt konnte man bei den Siegern in Juliens Altersklasse schon erahnen. Richtig deutlich wurde es dann am Sonntag bei der Elite. Das Rennen wurde zum ersten Mal live im Internet übertragen und auch dort wurden die großen Leistungsunterschiede deutlich. Die vielen kleinen und großen Anstiege, die Hürden und die Treppe, die die Fahrer zum Absteigen und Schultern des Rades zwangen, kosten über den Rennverlauf viel Kraft und entsprechend ausgepowert sind die Akteure nach dem Rennen.

Radsportlerin macht auch auf großer Bühne eine gute Figur

Wesentlich entspannter verlief das Wochenende für unsere erfolgreichste Sportlerin. Messane Bräutigam darf erst 2019 zum ersten Mal zu einer Deutschen Meisterschaft, hatte aber am Samstag dennoch einen aufregenden Abend. Sie war zum Ball des Sports der Tageszeitung Rheinpfalz nach Landau eingeladen. Im Rahmen der Ehrung des Sportler/in des Jahres, welche durch eine Umfrage in der Rheinpfalz bestimmt werden, wurde sie als „Talent des Sports 2018“ ausgezeichnet. Aus den Händen des Chefredakteurs Sport, Herrn Thomas Cattarius, konnte eine sichtlich angespannte junge Dame diesen Preis entgegennehmen und bedankte sich vor den zahlreichen hochrangigen Gästen. Der RSV Rheinzabern gratuliert seinem „Talent“ zu dieser wundervollen Auszeichnung und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg.

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Erfolgreicher Abschluss der Radsportler

Der RSV Rheinzabern möchte sich zunächst ganz herzlich bei allen Unterstützern und Gönnern, sowie allen Helfern ganz herzlich für das Jahr 2017 bedanken und wünscht allen Radsportinteressierten ein erfolgreiches Jahr 2018.

In den letzten Wochen des alten Jahres gab es noch einige tolle Erfolge zu feiern. Der erste Schnee fällt und die Querfeldeinfahrer des Radsportvereins freuen sich über die Abwechslung. Endlich kann einmal auf weißer Unterlage gefahren werden und überschüssige Energie wird anschließend in Schneemänner und Schneeballschlachten gesteckt. Da waren dann auch die Betreuer und Eltern stark gefordert.

Sportlich verschlug es die Rennfahrer zunächst ins Elsass, nach Trimbach, wo rund um den Sportplatz eine anspruchsvolle Strecke gesteckt wurde, die durch den Schnee teilweise sehr matschig und an anderen Stellen sehr glatt wurde. Als erstes mussten unsere Jüngsten ran und Nepomuk Bräutigam fuhr unter den Anfeuerungsrufen der älteren zu seinem allerersten Sieg. Anschließend rollten gleich drei Rot-weiße an die Startlinie und den anderen wude es schon etwas bange. Es dauerte keine halbe Rund und die Befürchtungen der Konkurrenten bewahrheitete sich, denn Messane Bräutigam, Felix Weschler und Anna Borger zogen davon und kamen in der Reihenfolge ins Ziel. Nun musste auch Julien Meyers nachlegen, kam aber an seinem Dauerrivalen Kolschefsky nicht vorbei und musste sich mit Platz 2 begnügen.

Dreimal RSV auf dem Podest, v.l.n.r.: Felix Weschler, Messane Bräutigam, Anna Maria Borger

Zum letzten Rennen des Jahres 2017 zogen die Rennfahrer ins westpfälzische Mehlingen. Dort war Julien Meyers der „Vorreiter“ und stürzte sich schon am frühen Morgen ins Getümmel. Leider stürzte er auch auf den Boden und musste sich erst einmal aufrappeln und sammeln. Am Ende war er über seinen 6. Platz etwas enttäuscht, schaut aber schon motiviert auf die Deutsche Meisterschaft im Januar. Anschließend zeigte unsere U13 wieder einmal die RSV-Trikots ganz vorne. Messane wie gewohnt an der Spitze und Felix Weschler rollte das Feld nach einem Patzer ganz zu Beginn von hinten auf. Er wurde 2. und gewann somit die Wertung der Jungs. Anna Borger und Kai Barclay kamen auch in die Top 10.

Am Nachmittag holte sich Darren Barclay bei den Senioren sein erstes Podium der Saison. Nach einigen Holzmedaillen (für den 4. Platz) sicherlich eine Genugtuung für den 3fachen Familienvater.

Julien Meyers beim Überspringen der rund 35cm hohen Hindernisse

Julien Meyers beim Überspringen der rund 35cm hohen Hindernisse

Im Moment läuft für die Straßenfahrer die Vorbereitung auf die neue Saison 2018. Auf Grund der milden Temperaturen konnten so schon einige Kilometer gesammelt werden. Anfang Februar steht dann der Saisoneinstieg beim Athletiktest des Verbandes an und Ende März kommen dann endlich die ersten Rennen. Vorher treffen sich alle 20 Nachwuchsfahrer des Vereins zu einem gemeinsamen Wochenende in der Südpfalz. Es ist also schon vieles geplant im Verein, das Jahr 2018 kann kommen.

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Radsportler im Wechselbad der Bedingungen

Alles war dabei: Regen, Wind, Sonne, und wieder Regen – das Querfeldeinrennen des RSV Rheinzabern hatte viel Unterhaltung zu bieten. Aber nicht nur das Wetter änderte sich ständig, auch auf der Rennstrecke war große Abwechslung. Knapp 200 Starter bevölkerten die Felder und Wiesen im Osten der Gemeinde und trotzten den Witterungsbedingungen. Während die Zuschauer und Betreuer auch einmal unter dem Festzelt Schutz finden konnten, quälten die Teilnehmer sich und ihre Maschinen durch den Matsch. Am Ende stand der gleiche Fahrer wie im Vorjahr im Mittelpunkt, denn ab Runde 2 übernahm Sascha Starker aus Bensheim das Kommando und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Sein Vereinskamerad Marcel Lehrian sicherte sich rund 30 Sekunden dahinter Rang 2 vor dem starken Dariusz Wozniak, einem polnische Gast, der schon beim Straßenrennen im Mai erfolgreich war und dort das Rennen der Senioren gewann.

Der gastgebende Verein hatte wieder eine tolle Strecke präsentiert, mit der angekündigten „Treppe des Grauens“. Dort versammelten sich auch viele Zuschauer, die sich nicht vom Wetter abschrecken ließen, uum die Sportler anzufeuern.

Bereits am Morgen gestartet waren die ältesten Teilnehmer der Senioren über 50 Jahre zusammen mit der U17. Die Älteren mussten dabei die Fähigkeiten der Jugend anerkennen, denn ganz vorne waren die zwei besten der jungen Wilden. Am Ende gewann das große Talent Léo Kraemer aus der Nähe von Haguenau vom Partnerverein des Veranstalters. Julien Meyers im Rheinzaberner Trikot wurde durch einen Defekt beeinträchtigt und belegte am Ende den 6. Platz. Ein Platz besser machte es Darren Barclay bei den Senioren über 40 Jahre.Noch ein bisschen weiter vorn landete Valerie König, nämlich auf dem Bronzerang in der U15w.

Valerie in Aktion

Valerie in Aktion

Die jüngsten Altersklassen waren fest in Rheinzaberner Hand. Der RSV Rheinzabern stellte mit Josef Winter, Felix Weschler und Messane Bräutigam gleich 3 Sieger. Letztere zeigte wieder einmal den Jungs das Hinterrad und gewann sowohl den Crosslauf, als auch überlegen das Radrennen und konnte sich schon weit vor dem Ziel feiern lassen. Insgesamt stellte der Heimverein 12 Teilnehmer, so viele wie kein anderer. Zusammen mit den zahlreichen Sportlern aus den anderen Vereinen war auf der Zielgeraden viel los. Eltern und Betreuer sorgten für eine tolle Stimmung.

Siegerehrung U13 Cross 2017

Die beiden Sieger in der U13 Messane Bräutigam und Felix Weschler in der Mitte der Kinder

Ringsherum sorgten die vielen Helfer für den reibungslosen Ablauf und einen unfallfreien Tag. „Wir sind mit dem Ablauf und dem Zuspruch aus der Gemeinde sehr zufrieden“ zog der Vorsitzende Nils Bräutigam sein Fazit und versprach für die nächste Auflage weitere zuschauerfreundliche Änderungen. Der RSV Rheinzabern möchte sich ganz herzlich bei allen Eigentümern der Grundstücke, den Sponsoren und Förderern sowie den vielen Helfern bedanken. Es ist wieder gelungen, eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die die Gemeinde überregional noch bekannter macht.

Einladung zur Jahresabschlussfeier

Die diesjährige Jahresabschlussfeier mit der traditionellen Sportlerehrung findet am 9.12.2017 in der Gaststätte Römerbad statt. Die Mitglieder des Vereins sind herzlich eingeladen. In gemütlicher Runde werden wir das Sportjahr 2017 Revue passieren lassen, die ein oder andere heitere Anekdote auspacken und Pläne für 2018 schmieden. Wir bitten um Voranmeldung mit Nennung der Anzahl der Personen an die E-Mail-Adresse des Vereins.

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Nur noch 48 Stunden – der Countdown läuft

4. Rheinzaberner Cyclocross am Sonntag, 26.11.2017

Die Tage werden kürzer, die Sonne lässt sich nur noch kurz blicken – aber der letzte Höhepunkt im Radsportjahr des RSV steht noch aus. Am kommenden Sonntag geht es wieder rund über die Feldwege und Wiesen östlich der Gemeinde zwischen Ohmerhof und Otterbach. Ein neuer Rekord mit mehr als 200 Voranmeldungen ist aufgestellt. Die Teilnehmer werden ab der Dämmerung die Strecke mit Start und Ziel auf dem Wiesenweg in Höhe der Gemeindewerke befahren. Der Verein hat wieder mit der Unterstützung der Eigentümer und den Sponsoren ein tolles Programm geplant mit Rennen für alle Altersklassen. Natürlich gibt es auch leckeren Glühwein, heiße Würstchen und selbst gebackenen Kuchen.

Die Rennfahrer des Radsportvereins stehen entweder als Aktive an der Linie oder helfen hinter den Kulissen aus. „Wir können auf einen gewachsenen Stamm von Helfern zurückgreifen, einer gelungenen Mischung aus ‚alten Hasen‘ und vielen neuen Mitgliedern“, freut sich der Vorsitzende Nils Bräutigam, denn „so können wir von Jahr zu Jahr einen Schritt weiter gehen“. Um die anspruchsvolle Strecke noch etwas abwechslungsreicher zu machen, haben die Mitglieder eine Rampe gebaut, natürlich in rot-weiß mit dem Vereinslogo an jeder Seite. Beim Herstellen der Strecke war wieder einmal auf den Ehrenvorsitzenden Josef Wünstel Verlass, der in vielen Stunden die Abschnitte über die Wiesen befahrbar machte. Auch die gefürchtete „Treppe des Grauens“ am Hochgestade ist wieder Bestandteil.

Dort müssen die Aktiven mehr als 15 Stufen an steilem Gelände überwinden, nur um sich direkt im Anschluss auf eine rasante Abfahrt zu begeben. Neben der Ziellinie wird dieses Jahr das große Zelt stehen, so dass die vielen Besucher auch bei Regen und Wind geschützt Kaffee und Glühwein genießen können. Von da aus hat man einen hervorragenden Einblick auf fast die gesamte Strecke, was sich auch Nicht-Radsportler nicht entgehen lassen sollten.

Zu sehen bekommen werden sie unter anderem den Vorjahressieger bei den Männern, Sascha Starker, der ab 14.30 Uhr versucht seinen Sieg aus dem Vorjahr zu verteidigen. Konkurrenz erhält er von Ralph Berner, der ehemalige Deutsche Meister bei den Senioren (!) wird sich gemeinsam mit den Jungs Anfang 20 an die Startlinie stellen, um so fit zu werden für die Deutsche Meisterschaft im Januar. Auch der Vorjahressieger bei den Senioren über 40 Jahre, Stefan Knopf, steht wieder am Start um 13.30 Uhr und der letztjährige 2., Timo Berner, wird ihn sicherlich von Anfang an unter Druck setzen. Vorher bekommen alle Interessierten Sportler die Möglichkeit, ein Rennen zu bestreiten. Für die Teilnahme am Hobbyrennen um 12.30 Uhr benötigt man keine Lizenz und Anmeldungen sind noch bis 30 Minuten vor dem Start möglich. Es kann auch mit dem Mountainbike gestartet werden.

Der Vormittag ist für die Nachwuchsklassen reserviert. Dort treten vom RSV Julien Meyers in der U17 an. Der junge Mann kommt immer besser in Fahrt und holte sich am vergangenen Wochenende zwei 3. Plätze. Danach kommen Lucas Barclay in der U15 sowie Valerie König in der U15w an. Später dann gleich 5 Fahrer in der jüngsten Klasse der U11, und Felix Weschler und Messane Bräutigam in der U13. Letztere hat im November bereits vier Querfeldeinrennen gewonnen, so zum Beispiel in der Vorwoche in Offenbach, und strebt die Fortsetzung ihrer Serie an. Die Schüler müssen zunächst einen Crosslauf bestreiten. Im Anschluss starten sie in das Radrennen mit den Abständen aus dem Lauf, d.h., der Schnellste startet als Erster. Dieses „Jagdrennen“ ist für die Kinder etwas weniger gefährlich als ein gemeinsamer Start und für die Zuschauer spannend und interessant. Für die Jüngsten wird auch extra die Strecke verkürzt, damit die Kinder häufiger bei Start und Ziel vorbeikommen.

Alle Informationen, Zeitplan, Anfahrt usw. auf der Seite zum Cyclocross. Der RSV Rheinzabern freut sich über viele Zuschauer aus der Gemeinde, die bei spannenden Rennen den Aktiven Beifall spenden.

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Trainingsauftakt für die Staßenrennfahrer und Vorbereitung

Die Sportler des Radsportvereins sind auch bei fallendem Herbstlaub aktiv. Während ein Teil der Rennfahrer sich auf die Straßerennen konzentriert und am 1. November den traditionellen Trainingsauftakt vollzogen, widmen sich die Querfeldeinfahrer den vielfältigen Rennen über Wiese, Feldwege und Waldboden. Eine große Gruppe von Rot-Weißen setzte sich pünktlich um 10.00 Uhr am Feiertag Allerheiligen in Bewegung, mit dabei die Trainer Stefan und Karl Wünstel sowie Benjamin Körner, der sich in den nächsten Jahren auf die Nachwuchsarbeit konzentrieren möchte und dafür seine eigene Rennfahrerkarriere hintenan stellt. Ab sofort werden die Sonntag im November und Dezember zu gemeinsamen Ausfahrten mit ruhigem Tempo genutzt. Mit dem neuen Jahr beginnen die Vorbereitungen auf die neue Saison und die Intensität der Trainingseinheiten nimmt zu.

Währenddessen ziehen die Crosser im Gelände ihre Bahnen. Das Training durch den Wald, auf holprigen Pfaden und manchmal auch mitten durch den Matsch macht großen Spaß und Lust auf Rennen. Die Saison in der Südpfalz beginnt erst im November, sodass unsere Sportler in den letzten Wochen weite Wege fahren mussten, um ihr Können auf den Rennen zeigen zu können. So war Messane Bräutigam bei zwei Rennen in Belgien im Rahmen eines internationalen Treffens unterwegs. Zusammen mit Sportlern aus Belgien, Litauen, Estland und Frankreich verbrachte sie ein beeindruckendes Wochenende und fuhr als jeweils schnellstes Mädchen auf die Ränge 8 und 2. Besonders beim zweiten Wettbewerb hinterließ sie einen sehr starken Eindruck, ging es doch bei diesem Rennen mehr durch den Schlamm als über befestigte Wege. Ein Wochenende später ging es zu den Freunden aus dem La Walck im Elsass. Begleitet durch den Sportlichen Leiter Karl Wünstel kamen Nepomuk und Messane Bräutigam sowie Valerie König auf die Plätze 3, 2 und 14 (2. Mädchen). Unsere Messane hat da aber erst richtig Lunte gerochen und holte sich bei den nächsten drei Rennen den Sieg während ihr Bruder Nepomuk jeweils ein Podiumsplatz einheimste.

Einmal waschen bitte

Einmal waschen bitte

Im gleichen Zeitraum nahm unsere ältester Nachwuchsfahrer Julien Meyers an mehreren Rennen des Deutschland-Cups teil. Diese Veranstaltungen sind für Sportler der Altersklassen U15 und älter und bilden eine Serie von 12 Rennen von Oktober bis Dezember. Die daraus bestimmte Gesamtwertung hat auch Einfluss auf die Deutsche Meisterschaft und daher ist es nicht überraschend, dass bei den Rennen allesamt starke Konkurrenz vor Ort ist. Julien hielt sich wacker und kam auf Plätze im vorderen Mittelfeld. Für Julien geht die Saison aber jetzt erst richtig los und hat Mitte Januar ihren Höhepunkt mit der Deutschen Meisterschaft in hessischen Bensheim.

Julien auf dem Weg durch den Matsch

Julien auf dem Weg durch den Matsch

Zunächst stehen aber erstmal die Rennen in Rheinland-Pfalz vor der Tür, unter anderem die Verbandsmeisterschaft in Bann sowie das Heimrennen am 26. November über die Felder und Wiesen nördlich des Wiesenwegs. Die Sponsoren haben ihre Unterstützung wieder in gewohnter Weise zugesagt und es sind auch bereits jede Menge von Anmeldungen der Sportler eingetroffen. Der RSV hofft auf viele Zuschauer aus Rheinzabern und Umgebung, die sich bei hochrangigem Sport einen Glühwein schmecken lassen und den Tag genießen. Zu sehen bekommen die Zuschauer viele erfolgreiche Aktive, die sicherlich für spannende Rennen sorgen werden. So hat sich der mehrmalige Deutsche Meister Ralph Berner angekündigt, der, obwohl schon fast 50 Jahre alt, bei der Elite antreten wird. Auch der Sieger von 2016, Sascha Starker aus Bensheim, hat sein Kommen zugesagt.

Start und Ziel ist wie gewohnt auf dem Wiesenweg und die Strecke führt gegen den Uhrzeigersinn über die Feldwege und Wiesen. Daruner auch über die berüchtigte „Treppe der Schmerzen“ mit 15 Stufen, nach deren Bewältigung sofort eine rasante Abfahrt folgt. Dort ist auch für die Zuschauer eine hervorragende Möglichkeit, ganz nah am Geschehen zu sein und überhaupt hat man auch vom Glühweinstand aus fast die gesamte Strecke im Blick. Start der Rennen ist um 10.00 Uhr morgens. Das Hauptrennen beginnt um 14.30 Uhr. Der Radsportverein freut sich auf viele Sportler und Zuschauer!

Alle Informationen sind auf der Seite des Rennens zu finden.

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Radsportler auf großer Tour

Die diesjährige Radtour der Hobbyfahrer des RSV Rheinzabern führte vom 21. – 24. September 2017 in das schöne Bad Hindelang im Allgäu. Diese Gend war schon einmal das Ziel und auf Grund der damalig guten Erfahrungen war die Tour insgesamt 15 Teilnehmern super besetzt. Bewundernswert, dass mit 8 weiblichen Sportlerinnen das angeblich schwache Geschlecht in der Überzahl war. Die Anfahrt war teilweise schon durch Stau und enormes Verkehrsaufkommen sehr zeitraubend. Die für den Anreisetag geplante Ausfahrt fiel dadurch schon mal für einige aus. Nach dem Abendessen wurden dann bei Bier, Wein etc. die Tourenvorschläge für die nächsten Tage diskutiert und festgelegt.

Nachdem sich alle am nächsten Morgen am Frühstückstisch kräftig für die anstehenden Strapazen eingedeckt hatten, ging es dann um 10:30 Uhr endlich los. Die Gruppe teilte sich auf in eine Gruppe der weniger trainierten Fahrer bzw. Fahrerinnen und in die Gruppe der ambitionierten Sportler. Die erste Gruppe, unter der Führung von K. Wünstel, radelte in den 2 Tagen mehr in den ebenen Gefilden rund um Sonthofen und war mit jeweils rund 35 km auch super unterwegs. Die sportlich Ambitionierten waren mit 11 Sportler bzw. Sportlerinnen die personell stärkere Gruppe. Sie nahmen dann gleich zu Beginn die 6 km lange und mit über 100 Kurven gespickten Anstieg noch Oberjoch in Angriff. Danach ging es dann über insgesamt 110 km durch das Tannheimer Tal und das hügelige Allgäu. Am zweiten Tag sollte dann der Riedbergpass von der schweren Seite mit 6 -14 % Steigung über 6,5 km bewältigt werden. Das war aber leider oder „Gott sei gedankt“ nicht möglich, da wir am Bergeinstieg erfuhren, dass die Strecke wegen des Almabtriebes gesperrt sei. Eine mögliche Alternative, hier war der Abtrieb gerade beendet, wurde nicht verwirklicht, da wir über mehrere Kilometer nur durch Kuhfladen geradelt wären. Also wurde kurzfristig umdisponiert und durch den Zeitverlust beim Almabtrieb konnten wir an diesem Tag nur 85 km unter die Räder nehmen. Die für den Abreisetag geplante kurze Tour musste leider wegen Regen ausfallen. So machten wir uns alle um 10.00 Uhr auf die Heimfahrt nach Rheinzabern, die aber mit über 5 Stunden für die 320 km sehr nervig war.

Hobbygruppe im Allgäu

Hobbygruppe im Allgäu, September 2017

Von allen Teilnehmern wurde die 3-tägige Tour insgesamt sehr positiv bewertet. Alle Aspekte wie Wetter, sportliche Anforderung und Leistung, gutes Essen und nicht zuletzt das gemütliche Beisammensein mit viel Gebabbel, die eine solche Tour prägen, stimmten hier. Mit großer Vorfreude schauen die Sportler auf die Tour 2018.

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Neue Gesichter im Radsportverein

Die Nachwuchsarbeit beim RSV macht auch im Sommer keine Pause. Nach den zwei Ferienaktivitäten Anfang August mit insgesamt 20 Teilnehmern sah man gleich zwei neue Sportler beim Rennen in Rülzheim. Nach guten Trainingseinheiten zusammen mit den „alten Hasen“ wurde also direkt Rennluft geschnuppert und es hat unseren beiden Neulingen Ernesto Werling und Jacob Fichtenkamm sichtlich Spaß gemacht. Jacob durfte sogar direkt aufs höchste Treppchen steigen und sich als Sieger seiner Klasse feiern lassen. Ernesto holte sich die „Holzmedaille“ als 4. seines Rennen. Insgesamt waren gleich sechs junge Sportler in den Rennen unterwegs, alle noch ohne Lizenz und auf dem Sprung hinein in das Renngeschäft. Jonas Kövago holte sich bei den jüngsten den Sieg auf dem Rennrad, Nepomuk Bräutigam wurde 4. und Emily Kern 6. und damit zweite der Mädchen.

Am Sonntag waren dann die gestandenen Rennfahrer an der Reihe und der RSV war mit einem 2. Rang durch Messane Bräutigam in der U13 auf dem Podest zu sehen. Felix Weschler wurde hier 6. Die älteren Sportler mussten sich bei starker Konkurrenz mit Platzierungen zwischen 10 und 20 zufrieden geben. Die Erfolgsgeschichte wurde damit weiter geschrieben, denn auch an den letzten Wochenenden fuhren unsere Rennfahrer ins Rampenlicht. In Bellheim gab es drei Siege und auch zuvor in Mehlingen gab es Grund zum Jubeln. Damit das auch in Zukunft so weiter geht, sucht der Verein nach interessierten Kindern und Jugendlichen, die sich gerne mal auf einem Renn- oder Crossrad ausprobieren möchten. Material zum Ausprobieren ist vorhanden, wovon sich die Teilnehmer der Ferienaktivitäten auch gerne überzeugt haben. Großes Gedränge gab es, jeder wollte sich immer und immer wieder auf die Renner setzen und eine Runde drehen – und wer einmal Rennluft eingeatmet hat, der kommt davon auch nicht mehr los.
Am Wochenende sind die Rot-Weißen Trikots bei den Rennen in Lingenfeld und Dierbach zu sehen und auch hier hoffen wir auf tolle Leistungen und vordere Platzierungen.

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Erfolge der Radsportler – Einladung zum Helferfest

Der Sommer ist heiß und die Reifen der Radsportler fliegen über den Asphalt. In den letzten Wochen musste das Training auch mal an die Wetterbedingungen angepasst werden. Bei den Rennen waren die Sportler des RSV aber stets präsent und auch erfolgreich. In Lustadt siegte Messane Bräutigam und Felix Weschler sowie Fabian Wünstel steuerten je einen 4. Platz bei. In Kandel war die Bilanz noch positiver, denn Josef Winter holte sich einen 2. Platz und Nico Kövago und Felix Weschler kamen als 3. ebenfalls auf das Podium. Bemerkenswert die Entwicklung von Maximilian Bösherz, der sich immer weiter nach vorne Richtung der Podestplätze schiebt. Valerie König indes verteidigte ihr rotes Trikot als Führende im Saar-Pfalz-Cup, einer zwölfteiligen Rennserie im Südwesten. Auch in der Eliteklasse sorgt der Verein für Schlagzeilen. Benjamin Körner holte sich als einer der wenigen Vereinsfahrer einen 8. Platz in Dahn und macht damit einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der höchsten deutschen Amateurrennklasse. An den kommenden Wochenenden stehen die Traditionstermine in Bellheim – Kriterium und der 65. Großer Erdinger Preis – sowie in Rülzheim an.

Der Radsportverein bedankt sich mit einem kleinen Helferfest bei seinen Anhängern und Freiwilligen, ohne die die Durchführung der beiden Rennveranstaltungen – Kriterium im Frühjahr und Crossrennen im Herbst – nicht möglich wäre. Los geht es am Samstag gegen 17.00 Uhr an der Vereinshalle. Bei Rollbraten und dem ein oder anderen Schorle kann in gemütlicher Runde die Saison ausgewertet werden.

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Radsportler bei der 20. Südpfalztour

Gleich acht der Nachwuchssportler des RSV waren am vergangenen Wochenende bei der 20. Südpfalztour unterwegs. Diese Rundfahrt mit drei Etappen an drei Tagen bildet den Höhepunkt in der Saison der Rennfahrer im Alter von 10-14 Jahren. Organisiert wird sie vom Radsportbezirk Südpfalz mit der Unterstützung vieler Sponsoren und der Landräte der beiden Kreise. So erhielt die Tour gleich am ersten Tag hohen Besuch, denn Herr Dr. Brechtel ließ es sich nicht nehmen, die Sportler ganz herzlich in Scheibenhardt willkommen zu heißen und den Siegern die Präsente zu überreichen. Großen sportlichen Eindruck hinterließen die Gäste aus Frankreich und Litauen. Alle drei Etappen, die Gesamtwertung sowie die Mannschaftswertung in der Altersklasse U15 gingen an Sportler aus dem Ausland. Einzig in der Sonderwertung des besten Mädchen stand eine junge Dame aus Bayern ganz oben.

In der Klasse U13 dominierte die Mannschaft aus Württemberg und holte alle Siegertrikots. Für die Sportler des RSV waren die drei Tage eine schweißtreibende Angelegenheit und für manche auch die erste Mehrtagesveranstaltung. Sie gingen an ihre persönlichen Grenzen und konnten viele Erfahrungen sammeln, denn so große Starterfelder sieht man sonst nur sehr selten. Messane Bräutigam startete für die Manschaft des Pfälzischen Radfahrerbundes und gewann zusammen mit den drei anderen Mitstreitern den 2. Platz in der Manschaftswertung der U13. Sie selbst kam auf den 12. Rang und war 4. Mädchen. Felix Weschler
kam auf Platz 25, Valerie König auf 42 (11. Mädchen) und Kevin Schwindt auf 45. Bei den älteren Jahrgängen kämpfte sich Fabian
Wünstel auf Platz 56, Nico Kövago auf 63, Maximilian Bösherz auf 83, Timo Berndt belegte den 99. Platz.

Das Bild zeigt die Manschaft des Bezirks Südpfalz mit drei Sportlern vom RSV sowie dem Sportlichen Leiter Stefan Wünstel, bei dem sich der Verein herzlich für das Engagement über das gesamte Wochenende bedankt. Unsere Rennfahrer gehen jetzt teilweise in die Ferien, werden aber auch über den Sommer hinweg an den Rennen der Region zu sehen sein.

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