Eine kurze Geschichte der Zeit

Zeit ist relativ, so umschrieb es Einstein schon. Am Rande eines schwarzen Lochs oder auf dem Stuhl eines Zahnarztes steht sie fast still. Ist man aber zu spät dran, zerrinnt sie einem zwischen den Fingern. So auch beim Zeitfahren, eine der Königsdisziplinen des Radsport. Am letzten Samstag standen die Landesverbandsmeisterschaften im Zeitfahren im westpfälzischen Bann an. Das Zeitfahren ist eine ehrliche Disziplin, hängt doch alles von einem selbst und dem Material ab. Aber man braucht auch etwas Glück, dass am entsprechenden Tag die Beine und der Kopf in Topform sind. Der Kopf ist mitentscheidend. Mit voller Geschwindigkeit geht es vom Start weg, so schmerzt es von Beginn an. Man hat das Gefühl kaum vom Fleck zu kommen, dabei tickt unaufhaltsam die Uhr. Nils Bräutigam stellte sich dem hügeligen und windanfälligen Kurs auf der Sickinger Höhe und fuhr einen sehr starken 5. Platz bei der Elite ein. Herzlichen Glückwunsch!

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