Radel ins Museum und Großer Preis der Gemeinde

Großer Andrang am Ziegeleimuseum in Jockgrim zum Auftakt des Tages „Radel ins Museum“ wie immer am ersten Maisonntag – mittendrin unsere beiden Ehrenmitglieder Erich Sengel und Günther Röther. Dabei waren die Radsportler kaum wiederzuerkennen, trugen sie doch anstelle eines rot-weißen Trikots einen Frack und einen Zylinder. Unterwegs waren sie auch nicht auf Rennrädern, sondern auf Draisinen aus Holz und Rädern ohne Luft. Gar nicht so einfach, mit diesen Geräten voranzukommen, davon konnte sich auch Landrat Dr. Fritz Brechtel überzeugen, der auch eine Runde damit drehen wollte. Für unsere beiden Mitglieder sicherlich auch ein unvergesslicher Tag, der bei einem gemeinsamen Umtrunk gemütliches zu Ende ging.

Radel ins Museum Jockgrim

Erich (links) und Günther (rechts) nehmen Ortsbürgermeister G. Beil in die Mitte

Währenddessen laufen die Vorbereitungen auf den „Großen Preis der Gemeinde“ auf Hochtouren. Viele Anmeldungen aus ganz Deutschland sind bereits eingetroffen und die Fahrer erwartet ein tolles Ambiente mit vielen Zuschauern. Neben dem sportlichen Geschehen erwartet alle Besucher köstliches Essen und eine große Auswahl leckerer Kuchen. Los geht es am Morgen mit dem Rennen der C-Klasse gemeinsam mit den Junioren. Anschließend stehen dann die Nachwuchsfahrer an der Startlinie und am Mittag folgt das mittlerweile traditionelle Charity-Rennen „Tour der Herzen“. Hier können alle Kinder bis 12 Jahre teilnehmen, egal welches Rad sie fahren. Mit Helm und Motivation gibt es von uns eine Startnummer und schon geht es rund. Für jede gefahrene Runde spendet der Verein einen Betrag an den Verein Blut e.V. Dessen Mitglieder organisieren regelmäßig Typisierungen, um Spender bei seltenen Blut- oder Knochenmarkerkrankungen zu finden.

Danach steht der Höhepunkt für unsere Nachwuchsfahrer auf dem Programm. Beim Derny-Rennen werden Paare aus Fahrern der U13 und je einem Fahrer des Teams Möbel Ehrmann gebildet und zusammen drehen die Paare 10 Runden gegeneinander. Die Mannschaft um Günther Danner ist seit Jahren die dominierende in der Region. Kein Rennen, bei dem nicht mindestens einer der Fahrer seinen Platz auf dem Podest findet und auch in Rheinzabern kam der Sieger der letzten 5 Jahre jeweils aus der Roschbacher Truppe. Die sympathischen Rennfahrer erklärten sich sofort bereit, als der Verein mit der ungewöhnlichen Idee auf sie zukam und so werden wir am letzten Maisonntag insgesamt 10 Paare um den Marktplatz flitzen sehen. Per Los werden den Nachwuchsrennfahrern die Erwachsenen zugeteilt und dann kommt es darauf an, wie gut sie im Windschatten des „Großen“ fahren können. Das wird gar nicht so einfach werden, haben die U13 doch eine Beschränkung bei der maximalen Übersetzung. Da gilt es, sich gut zu finden und gemeinsam und gleichmäßig das Rennen zu bestreiten.

Für die „Ehrmänner“ wird das Derny-Rennen ein Einrollen. Vor ihrem Höhepunkt um 15.30 Uhr mit dem Start des Hauptrennens, dem „Großen Preis der Gemeinde Rheinzabern“, gehen die Senioren auf die Strecke. Ein ansehnliches Starterfeld hat sich bereits angemeldet, mit dabei auch alle Bekannten aus der Region. Beim Hauptrennen dann über gleich 70 Runden erwartet alle Zuschauer ein spannender Verlauf, wird doch das Rennen durch zahlreiche Prämienrunden und durch das Ausfahren einer Superprämie immer wieder spannend gemacht. Während der insgesamt 14 Wertungsrunden kann auch zum Ende des Rennens immer noch Verschiebungen im Ergebnis passieren.

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Der RSV Rheinzabern freut sich auf ihren Besuch!

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